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3D-Kameras

3D-Kameras sind Kamerasysteme, welche die bildliche Darstellungen von Entfernungen erlauben.

Sie werden dazu verwendet, dem Betrachter einen räumlichen Eindruck zu vermitteln, auch werden sie in der Technik für die Vermessung oder Steuerung gebraucht. Verschiedene Systeme können eine 3D-Abbildung ihrer Umgebung darstellen:

  • Stereokameras: Hierbei wird die Umgebung mit zwei Kameras gleichzeitig aufgenommen. Der Abstand der Kameraobjektive entspricht üblicherweise dem menschlichen Augenabstand. Das resultierende Bildpaar wird den Augen des Betrachters getrennt vorgelegt, wodurch ein räumlicher Eindruck entwicklet wird.
  • Triangulationssysteme: Haben eine Lichtquelle, die ein definiertes Muster auf das Objekt abbildet. Eine Kamera nimmt dieses Muster aus einem anderen Blickwinkel auf und berechnet aus der Verzerrung die Distanz.
  • TOF-Kameras: Über Laufzeitmessung des Lichtes lassen sie auf die Distanz zurück schließen. Ein Beispiel einer ToF Kamera ist der PMD Sensor.
  • Interferometrie: Diese Systeme arbeiten mit Interferenzen zwischen einem Mess- und Objektstrahl.

 

Quelle: Wikipedia; Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.